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Baufinanzierung: Vier Fehler, die man vermeiden sollte

Die niedrigen Zinsen zur Baufinanzierung machen ein Immobiliendarlehen für viele Haushalte erschwinglich. Wer die eigenen vier Wände finanzieren möchte, sollte allerdings folgende Fehler zum Thema Baufinanzierung vermeiden. Das niedrige Zinsniveau sollte Immobilienkäufer nicht dazu verleiten, übereilt eine Finanzierung abzuschließen. Der Kauf eines Eigenheims steht bei den Bundesbürgern hoch im Kurs. Das Zinsumfeld ist dafür günstig: Noch immer liegen die Baufinanzierungszinsen auf historischen Niedrigwerten.

Allerdings sollte eine Finanzierung trotzdem erst nach reiflicher Überlegung und genauer Kalkulation abgeschlossen werden. Hier vier Fehler, die Immobilienkäufer bei einer Baufinanzierung vermeiden sollten:

1. Zu wenig Eigenkapital

Die niedrigen Zinsen könnten dazu verführen, möglichst schnell eine Baufinanzierung abzuschließen. Dies ist jedoch nicht ratsam, wenn nicht ein gewisser Anteil an Eigenkapital vorliegt. Generell gilt die Faustregel, dass Käufer 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises an Eigenmitteln mitbringen sollten. Banken gewähren ein Darlehen über 90 oder sogar 100 Prozent des Kaufpreises in der Regel ohnehin nur in Ausnahmefällen und wenn ein hohes Einkommen vorliegt. Dies ist allerdings auch mit deutlich höheren Zinsen verbunden.

2. Zu geringe Tilgung

Noch vor zehn Jahren wurden Hypothekendarlehen oft mit einer anfänglichen Standardtilgung von einem Prozent abgeschlossen. In der aktuellen Niedrigzinsphase würde dies jedoch dazu führen, dass ein solches Darlehen eine Laufzeit von 50 Jahren und mehr hätte. Daher gilt: Auch wenn die aktuell niedrigen monatlichen Raten dazu verleiten könnten, lieber eine teurere Immobilie zu kaufen, sollte die Tilgung möglichst hoch angesetzt werden. Darlehensgeber raten zu einer Mindesttilgung von zwei Prozent bei einer Baufinanzierung. Zudem sollten Immobilienkäufer auf die Möglichkeit von Sondertilgungen achten. Eigenheimbesitzer, die in den ersten Jahren zu gering tilgen, laufen Gefahr, dass nach Ablauf der Zinsbindungsfrist deutlich höhere Marktzinsen herrschen und sie die monatlichen Raten kaum noch stemmen können.

3. Zu kurze Zinsbindung

Auch in diesem Bereich gilt: Immobilienkäufer sollten die aktuelle Niedrigzinsphase so gut es geht zu ihrem Vorteil nutzen. Zwar ist unsicher, wie sich die Zinsen in der Eurozone in den kommenden Monaten entwickeln, jedoch sind sich die Marktexperten einig, dass die Zinsen mittelfristig wieder steigen werden. Daher sollte das günstige Zinsniveau bei einer Baufinanzierung möglichst lange festgeschrieben werden. Darlehensnehmer sollten über Laufzeiten von 15 oder 20 Jahren nachdenken. Zwar liegt der Zins für diese Darlehen höher als für zehnjährige Kredite, jedoch hat der Kunde für den gesamten Zeitraum Sicherheit über seine monatliche Rate.

4. Beschränkung auf die Hausbank

Wer eine Baufinanzierung abschließen möchte, sollte sich nicht allein auf seine Hausbank verlassen. Sinnvoll ist es, Angebote verschiedener Produktgeber einzuholen. Diese können sich durchaus signifikant unterscheiden. Unabhängige Finanzierungsberater können auf die Daten vieler Kreditgeber zurückgreifen und dem jeweiligen Kunden das für ihn günstigste Angebot unterbreiten. Doch es geht nicht um den Zins allein. Eine Finanzierung sollte auf die individuellen Verhältnisse des Kreditnehmers zugeschnitten sein, daher sollten Interessenten Wert auf eine umfassende und professionelle Beratung legen.

Als unabhängiger Finanzmakler vergleichen wir über 400 unterschiedliche Kreditgeber und finden so das günstigste individuell auf den Kunden angepasste Finanzierungsangebot.

 

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