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Wohneigentum: Welche Versicherungen sind nötig?

Eine eigene Immobilie stellt für den Besitzer sowohl Privatvermögen als auch Altersvorsorge dar. Jedoch können viele Faktoren das Eigenheim in Mitleidenschaft ziehen oder die Rückzahlung des Kredits verhindern. Wir geben nachfolgend einen Überblick, welche Art von Versicherung bei Erwerb von Wohneigentum wichtig sind.

Um das eigene Zuhause zu schützen kann eine Reihe von Versicherungen abgeschlossen werden. Auch in Deutschland werden extreme Wetterlagen immer häufiger. Diese stellen eine Gefahr für Immobilien und damit für das Kapital ihrer Besitzer dar, ebenso wie Diebstahl und Schäden an Haushaltsgeräten.

Darüber hinaus bestehe die Gefahr, dass der Kredit nicht mehr getilgt werden kann falls der Hauptverdiener durch Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit oder Krankheit ausfällt. Daher seien Absicherungen gegen den Todesfall, Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Krankheiten und Unfälle je nach Einzelfall ratsam.

Haftpflicht-Versicherung ist unersetzlich

Eine private Haftpflichtversicherung ist unserer Meinung von höchster Wichtigkeit für Eigentümer, da sie sowohl für alle Schäden die ihr Eigentum verursacht, als auch für Unfälle die auf dem eigenen Grundstück geschehen haftet.

“Bei selbst genutzten Immobilien ist die private Haftpflichtversicherung ausreichend. Sie kommt für etwaige Schäden auf. Nur Eigentümer von vermieteten Immobilien benötigen zusätzlich eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung.

Wohngebäude-Versicherung muss umfangreich schützen

Wer die eigenen vier Wände per Darlehen finanziert muss bei einigen Banken eine Wohngebäudeversicherung vorweisen können, da die Bank sonst keinen Kredit vergibt.

Diese Police umfasse das Grundstück selbst, das Gebäude und alle Leitungen und Anlagen. Nebengebäude wie Garage oder Gartenlaube sind jedoch bei einigen Versicherern nur gegen zusätzliche Beiträge inbegriffen.

Beim Abschluss der Wohngebäudeversicherung sei es wichtig, dass sie vor möglichst vielen Gefahren schütze, wie beispielsweise Feuer, Blitzschlag, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruch und Vandalismus.

Selbst eine umfangreiche Wohngebäudeversicherung komme nicht für Schäden durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen oder Erdrutsche auf. Daher ist es ratsam eine zusätzliche Elementarschäden-Versicherung abzuschließen.

Aber gerade Immobilienbesitzer in bekannten Überschwemmungsgebieten die in der Vergangenheit bereits mit Hochwasserschäden zu kämpfen hatten, haben es jedoch schwer eine bezahlbare Police zu finden.

Aus diesem Grund sei geraten: Auch wer noch nicht im Risikogebiet wohnt, sollte rechtzeitig eine Elementarversicherung abschließen. Die Hochwasserkatastrophen der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass immer wieder Orte betroffen sind, die zuvor eigentlich gar nicht als hochwassergefährdet galten.

Hausrat-Versicherung ist oft kompliziert

Für viele Eigentümer mache der Hausrat einen Großteil des Privatvermögens aus. Daher sei es wichtig diesen vor alltäglichen Gefahrenquellen wie Feuer oder Rohrbruch abzusichern.

Nicht nur hier ist es dabei vernünftig die Beratung eines unabhängigen Spezialisten in Anspruch zu nehmen, da die Fülle an Angeboten, Klauseln, Ausnahmen und Kriterien für die meisten Immobilienbesitzer nur schwer zu durchdringen ist.

Eine professionelle Beratung bei der Versicherungswahl kann die umfassende Absicherung von Wohnung und Haushalt vereinfachen und eine kostspielige Überversicherung verhindern.

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