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Die häufigsten Fehler bei der Baufinanzierung

Obwohl die Bedingungen für Immobilienkredite aktuell so günstig sind wie nie, tappen Häuslebauer dennoch immer wieder in typische Fallen bei der Baufinanzierung. Immobilienbesitzer sollten für die Finanzierung genügend Eigenkapital einplanen, auch in Zeiten niedriger Zinsen. Die Konditionen für Baufinanzierungen sind immer noch historisch günstig. Dennoch machen Häuslebauer oft die gleichen Fehler. Nachfolgend geben wir Tipps, wie man diese vermeiden kann.

Angebote zur Baufinanzierung zu schnell annehmen

Am Markt für Immobilienfinanzierungen gibt es viele Anbieter. Wichtig ist, nicht vorschnell einen auf den ersten Blick vermeintlich günstigen Kreditvertrag zu unterschreiben. Wir raten, mehrere Angebote einzuholen und die Konditionen im Detail zu vergleichen. Am einfachsten kann das ein unabhängiger Makler. Er ist an keine Bank gebunden und kann so aus einer Vielzahl von Angeboten das Beste für den Kunden finden.

Wenig Eigenkapital

Da eine hohe Eigenkapitalquote das Risiko für die Bank deutlich mindert, gewährt sie Kredite eher und das auch zu günstigeren Konditionen. Im Idealfall raten wir, dass Kunden möglichst über eine Eigenkapitaldecke von 20 bis 30 Prozent verfügen sollten. Mindestens sollten aber die Nebenkosten in Höhe von sieben bis zwölf Prozent zur Verfügung stehen. Diese kommen beim Kauf noch hinzu. Dennoch kennen wir auch Möglichkeiten eine Baufinanzierung mit wenig Eigenkapital zu realisieren.

Zu niedrige Tilgung bei der Baufinanzierung

Immobilienbesitzer sollten sich nicht von niedrigen monatlichen Raten locken lassen und eine zu geringe Tilgungsrate wählen. Mit nur wenigen Prozentpunkten mehr können Kreditnehmer deutlich sparen und die Immobilie auch schneller abbezahlen. Die Rate muss immer zur persönlichen Lebenssituation passen und darf auch nicht zu hoch gewählt werden. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen ist es dennoch empfehlenswert, möglichst hoch zu tilgen. Ein guter Richtwert ist die zuvor gezahlte monatliche Kaltmiete.

Keine Rücklagen

Viele Häuslebauer kalkulieren zu knapp und vergessen dabei unvorhergesehene Ausgaben wie Reparaturen oder Investitionen für notwendige Modernisierungsarbeiten. Außerdem sollte es weiterhin möglich sein, auch noch etwas Geld zu sparen oder zum Beispiel für einen Urlaub zurückzulegen. Es ist empfehlenswert, das finanzielle Polster mit dem Kauf nicht komplett aufzubrauchen. Eine monatliche Belastung von etwa 40 bis 50 Prozent des Einkommens sollte nicht überschritten werden. Mit einer Sicherheitsreserve von drei bis sechs Netto-Monatseinkommen haben Bauherren einen ausreichenden Puffer für mögliche Probleme.

Fehlende Absicherung für die Familie

Viele Immobilienbesitzer stecken alle zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel ausschließlich in die Finanzierung des Eigenheims. Dabei vergessen sie die Familie abzusichern, z.B. im Falle von Krankheit, Arbeitsunfähigkeit oder Tod des Hauptverdieners. Im Ernstfall endet die Finanzierung so häufig im finanziellen Fiasko für die Familie, da die Belastung für eine Person allein nicht tragbar ist. Eine Risikolebensversicherung sowie Absicherung bei Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit schafft hier Sicherheit.

Zu kurze Zinsbindung

In der Regel kann der Kreditnehmer wählen, ob er die Zinsen für fünf, zehn, 15, 20 oder 25 Jahre festschreiben lassen möchte. Dabei gilt: Je länger die Laufzeit, desto höher der Zinsaufschlag. Viele scheuen diese höheren Kosten und wählen nur eine kurze Dauer.In Zeiten niedriger Zinsen, wie derzeit in Deutschland, empfiehlt sich immer eine lange Zinsbindung, um auch in ein paar Jahren noch von den gleichen Konditionen zu profitieren. Wer die Zinsbindung zu kurz gewählt hat und wenn die Zinsen in der Zwischenzeit steigen, kann bei einer knappen Kalkulation in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Als unabhängiger Makler mit einer Auswahl von über 400 unterschiedlichen Kreditgebern beraten wir Sie gerne und stehen Ihnen zur Seite. Sprechen Sie uns an.

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